Jacqueline Aßbichler ist eine deutsche Richterin, die durch den Eiskeller-Prozess um den Tod der Studentin Hanna W. bundesweit bekannt wurde. Als Vorsitzende Richterin am Landgericht Traunstein leitete sie das erste Verfahren gegen Sebastian T., der 2024 zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt wurde. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil 2025 auf. Im November desselben Jahres wurde Sebastian T. nach einer erneuten Verhandlung freigesprochen.
Profil-Biografie
| Profile detail | Information |
| Full name | Jacqueline Aßbichler |
| Profession | Judge, former prosecutor |
| Nationality | German |
| Reported birth year | 1968 (unverified) |
| Age in 2026 | Approximately 57–58, if the reported birth year is correct |
| Birthplace | Not reliably confirmed |
| Height | Not publicly known |
| Net worth | Not publicly known |
| Known for | First trial in the Eiskeller case |
| Career start | Judiciary/prosecution service, reportedly 1995 |
| Workplace | Landgericht Traunstein, Bavaria |
| Children | A son named Vincent is mentioned in some sources; details are limited |
| Social media | No verified public profiles identified |
Wer ist Jacqueline Aßbichler?
Jacqueline Aßbichler gehört seit Jahrzehnten zur bayerischen Justiz. Vor ihrer Bekanntheit durch den Eiskeller-Fall arbeitete sie als Staatsanwältin und Richterin an verschiedenen Gerichten. Ihre berufliche Laufbahn führte sie unter anderem nach München und Rosenheim, bevor sie 2019 an das Landgericht Traunstein wechselte.
Karriere in der Justiz
Aßbichlers beruflicher Weg begann 1995 bei der Staatsanwaltschaft München II, wo sie bis 1999 tätig war. Danach arbeitete sie am Amtsgericht Rosenheim. Im Februar 2016 wechselte sie an das Landgericht München I. Seit Februar 2019 ist sie am Landgericht Traunstein tätig, wo sie später den Vorsitz im ersten Eiskeller-Prozess übernahm.
Der Eiskeller-Fall
In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 2022 besuchte die 23-jährige Medizinstudentin Hanna W. den Club Eiskeller in Aschau im Chiemgau. Sie kehrte nicht nach Hause zurück. Am folgenden Nachmittag wurde ihre Leiche im Fluss Prien gefunden. Die Ermittlungen führten zu einem Tatverdacht gegen Sebastian T., der in jener Nacht in der Gegend unterwegs gewesen war.
Das erste Urteil von 2024
Der Prozess vor Aßbichlers Jugendkammer begann im Oktober 2023. Die Anklage stützte sich wesentlich auf Indizien und Zeugenaussagen. Am 19. März 2024 verurteilte das Gericht Sebastian T. wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu neun Jahren Jugendstrafe. Der Angeklagte legte Revision ein, weshalb das Urteil noch nicht rechtskräftig war.
Warum hob der BGH das Urteil auf?
Am 1. April 2025 hob der Bundesgerichtshof das Urteil unter dem Aktenzeichen 1 StR 434/24 auf. Hintergrund war ein E-Mail-Austausch zwischen Aßbichler und dem Staatsanwalt während des laufenden Verfahrens, über den die Verteidigung nicht informiert worden war. Der BGH sah darin einen Umstand, der berechtigte Zweifel an der Unparteilichkeit der Vorsitzenden begründen konnte.
Zusätzlich beanstandete der BGH ein unaufgefordertes Schreiben Aßbichlers an das Revisionsgericht. Die Entscheidung bedeutete nicht, dass der BGH selbst über die Schuldfrage entschied. Stattdessen musste eine andere Jugendkammer den Fall neu verhandeln.
Der Freispruch im November 2025
Die erneute Verhandlung begann im September 2025 unter dem Vorsitz von Richterin Heike Will. Am 25. November 2025 wurde Sebastian T. freigesprochen. Das Gericht sah seine Beteiligung an der vorgeworfenen Tat nicht als nachgewiesen an. Auch die Staatsanwaltschaft hatte einen Freispruch beantragt.
Nach veröffentlichten Gerichtsangaben wurde Sebastian T. für die erlittene Untersuchungshaft entschädigt. Der Freispruch klärte jedoch nicht abschließend, wie Hanna W. ums Leben kam. Der Tod der jungen Frau bleibt ein tragischer Fall, bei dem wichtige Fragen ungeklärt sind.
Familie und Privatleben
Über Jacqueline Aßbichlers Privatleben ist wenig zuverlässig bekannt. Öffentliche Berichte nennen ihren Sohn Vincent Aßbichler. Beide werden außerdem mit einem unternehmerischen Projekt in Verbindung gebracht. Angaben zu ihrem Ehemann, möglichen weiteren Kindern, ihren Eltern oder Geschwistern sind öffentlich nicht ausreichend bestätigt.
Alter, Größe und Vermögen
Das Geburtsjahr von Jacqueline Aßbichler wird in biografischen Berichten mit 1968 angegeben. Daraus ergibt sich für 2026 ein Alter von 57 oder 58 Jahren, abhängig von ihrem Geburtstag. Ihre genaue Körpergröße und ihr Gewicht sind nicht verlässlich dokumentiert. Auch ihr persönliches Nettovermögen ist unbekannt; konkrete Zahlen ohne nachvollziehbare Quellen wären spekulativ.
Geschäftliche Aktivitäten
Neben ihrer Tätigkeit in der Justiz wird Aßbichler mit der JaViAs GmbH und dem Produkt „buxit“ in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich um ein Schutzsystem für Buchsbäume, das vor dem Buchsbaumzünsler schützen soll. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit ihrem Sohn. Über ihr persönliches Einkommen aus dieser Verbindung liegen keine bestätigten Angaben vor.
Soziale Medien und öffentliche Präsenz
Verifizierte persönliche Profile von Jacqueline Aßbichler auf Instagram, Facebook oder TikTok konnten nicht zuverlässig identifiziert werden. Ihre öffentliche Präsenz besteht überwiegend aus Gerichtsberichten, Pressemitteilungen und Informationen zu ihrer beruflichen Laufbahn. Deshalb sollten vermeintliche Social-Media-Profile vor einer Zuordnung sorgfältig überprüft werden.
Fazit
Jacqueline Aßbichler ist eine erfahrene Juristin, deren Name durch den Eiskeller-Prozess große öffentliche Aufmerksamkeit erhielt. Die Aufhebung des ersten Urteils durch den Bundesgerichtshof und der spätere Freispruch von Sebastian T. machten die Bedeutung eines fairen Verfahrens und einer sorgfältigen Beweiswürdigung deutlich. Während ihre berufliche Laufbahn gut dokumentiert ist, bleiben viele Details zu ihrem Privatleben, ihrer Körpergröße und ihrem Vermögen unbestätigt.
FAQs
1. Who is Jacqueline Aßbichler?
Jacqueline Aßbichler is a German judge who became widely known for presiding over the first trial in the Eiskeller case involving the death of Hanna W. in Aschau, Bavaria.
2. How old is Jacqueline Aßbichler?
Some online sources report that Jacqueline Aßbichler was born in 1968. If this information is accurate, she would be around 57 or 58 years old in 2026. Her exact birth date has not been reliably confirmed.
3. What is Jacqueline Aßbichler known for?
She is best known for chairing the first trial against Sebastian T. in the Eiskeller case. The original conviction was overturned by the Federal Court of Justice in 2025, and a retrial ended with an acquittal in November 2025.
4. Is Jacqueline Aßbichler married, and does she have children?
Reliable public information about her marital status is limited. Some sources mention a son named Vincent Aßbichler, but further details about her family and private life have not been independently established.
5. What is Jacqueline Aßbichler’s net worth and height?
Her net worth and height have not been reliably disclosed in public sources. Any specific figures published online should be treated cautiously unless supported by credible evidence.





